Wie lassen sich Ölnebel und Schweißrauch effektiv beseitigen?
Die richtige Dimensionierung gewährleistet saubere Atemluft und ein ordentliches Arbeitsumfeld

In der Metallindustrie, in Maschinenbauwerkstätten und in Zerspanungsbetrieben haben saubere Atemluft und Heizenergie eine zentrale Rolle eingenommen. Mit der Weiterentwicklung der Produktionstechnologie sind die Verunreinigungen bei den Bearbeitungsprozessen immer schwieriger zu bewältigen geworden. Suomen Imurikeskus Oy plant und liefert bedarfsgerechte Lösungen zur Absaugung von Ölnebel, Bearbeitungsgasen und Schweißrauch, wobei stets die Gesundheit der Mitarbeiter sowie die Anforderungen des Maschinenparks berücksichtigt werden.
Warum entstehen mehr Ölnebel und Gase als früher?
Die derzeit in Maschinenwerkstätten eingesetzten Metallbearbeitungszentren sind äußerst schnell und leistungsstark. Um den Produktionsfluss zu maximieren, arbeiten die Maschinen mit hohen Schnittgeschwindigkeiten und großen Schnitttiefen. Aus diesem Grund werden dem Schneidwerkzeug unter hohem Druck enorme Mengen an Kühlschmierstoff zugeführt. Wenn die Flüssigkeit auf das schnell rotierende Schneidwerkzeug und das heiße Werkstück trifft, verdampft sie und zerfällt in ein fein verteiltes Aerosol, also Ölnebel. Ebenso entstehen beim Schweißen und bei der Ölhärtung schädliche Gase und Rauch, die direkt an der Quelle effizient entfernt werden müssen.
Eine unsachgemäße Entsorgung birgt ernsthafte Gesundheitsrisiken
Wenn die lokale Absaugung und die Ölnebelabscheider unzureichend oder unterdimensioniert sind, können sich Verunreinigungen in der Atemluft und auf den Oberflächen des Arbeitsbereichs ausbreiten.
- Ölnebel: Kann die Augen, die Haut und die Atemwege stark reizen und Husten, Kopfschmerzen sowie andere Nebenwirkungen verursachen. Eine langfristige Exposition erhöht je nach Zusammensetzung der Schneidflüssigkeit das Risiko für asthmaähnliche Symptome und schwerwiegendere Gesundheitsschäden. Zudem macht das auf den Oberflächen abgesetzte Öl die Böden rutschig und unsicher.
- Schweißrauch: Enthält extrem kleine Metallpartikel und giftige Gase. Beim Schweißen von Edelstahl entstehen beispielsweise Chrom- und Nickelverbindungen, mit denen ein nachweisliches Krebsrisiko verbunden ist. Akute Symptome wie Metallfieber und Reizungen der Atemwege beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden der Arbeitnehmer erheblich.
Eine reale Situation, als die Kapazität des alten Absauggeräts mitten im Betrieb erschöpft war
In der Maschinenwerkstatt eines unserer Kunden trat eine Situation auf, in der erhebliche Mengen an Ölnebel in die Atemluft gelangten und die Luft in der Halle sichtbar verunreinigt war. Das Problem lag darin, dass das Unternehmen zwar in ein völlig neues, schnelles Bearbeitungszentrum investiert hatte, dieses jedoch an eine alte Absauganlage angeschlossen hatte, die auf die Kapazität der früheren Maschinen ausgelegt war. Diese Kombination reichte bei weitem nicht aus, um die großen Mengen an Schneidflüssigkeit zu bewältigen, die von der modernen Maschine erzeugt wurden.
Unter Anleitung unserer Experten wurden die Luftmengen der Anlagen und die Abscheideleistung an den aktuellen Bedarf angepasst, sodass die Arbeitsumgebung wieder sauber und sicher ist.
Benötigt das Absaugsystem Ihrer Werkstatt eine Modernisierung?
Wenn Sie sich Gedanken über die Absaugleistung oder die Ölnebelabsaugung in Ihrer Werkstatt oder Produktionsstätte machen, beginnt die Planung der richtigen Lösung immer mit einer sorgfältigen Bedarfsanalyse. Unsere Experten helfen Ihnen dabei, genau die richtige und ausreichend leistungsfähige Anlage zu dimensionieren, die den Anforderungen Ihres neuen Maschinenparks gerecht wird.
Entdecken Sie die Lösungen von Suomen Imurikeskus Oy zur Absaugung von Ölnebel, Gasen und Rauch und wenden Sie sich an unsere Experten, damit wir Ihre Herausforderungen im Bereich der Raumluft gemeinsam lösen können.

Experte für diesen Artikel
Aleksi Harju
Geschäftsführer, Suomen Imurikeskus Oy
Aleksi ist seit 2012 im Bereich Industriestaubsauger und Entstaubungslösungen tätig. Vor seiner Tätigkeit als Geschäftsführer war er bei Suomen Imurikeskus Oy für die Produktentwicklung sowie für die Leitung von Installationsprojekten verantwortlich. Heute beteiligt er sich neben seinen Verwaltungsaufgaben aktiv an der Planung technischer Lösungen und der Bewältigung anspruchsvoller Staubabsaugungsanforderungen seiner Kunden.



